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   Das Buch | Das Kreuz  

Vorwort
1. Bessarabien und seine Kolonisierung durch Rußland
1.1. Der Landstrich Bessarabien
1.2. Die russische Kolonisierung Bessarabiens
1.3. Die Herkunft der deutschen Kolonisten Bessarabiens

2. Die Zeitphasen Krasnas
3. Das Dorf
4. Wirtschaft, Staat und Verwaltung
5. Kirche, Kultur, Schule und Verbände
6. Notlagen und Bedrohungen der Kolonisten und Maßnahmen dagegen
7. Die Menschen von Krasna
8. Die Krasnaer auf ihrem Weg nach Deutschland
9. Der Ort Krasna nach Auszug der Deutschen bis heute
10. Dokumente und Berichte über und von Krasna
11. Zeittafel für Krasna
12. Literatur, Internetverbindungen
Vorwort

Krasna war ein im Jahr 1814 von deutschen Kolonisten aus der Pfalz, dem Saarland, dem Elsaß, aus Baden und Württemberg gegründetes Dorf im Süden Rußlands, im Gouvernement Bessarabien. Die Bewohner Krasnas lebten 126 Jahre unter Menschen osteuropäischer Völker. Sie haben während die­ser ganzen Zeit ihre eigene Kultur gepflegt und bewahrt. 1940 wurden sie im Zuge der Interessens­abgrenzung zwischen Hitler und Stalin nach Westpreußen (heute in Polen) umgesiedelt, das sie gegen Ende des 2. Weltkrieges Anfang 1945 auf der Flucht vor der Roten Armee wieder verlassen mußten. Die meisten von ihnen flohen nach Westdeutschland, einige blieben im Bereich der späteren DDR. Viele der letzten Generation der in Krasna Geborenen ließen sich im nördlichen Rheinland-Pfalz nie­der, nicht sehr weit von ihren ursprünglichen Auswanderungsregionen entfernt. Der Kreis hat sich ge­wissermaßen geschlossen. Das deutsche Krasna gibt es nicht mehr. Heute heißt der Ort Krasnoe, seine Einwohner sind überwiegend Moldauer und Ukrainer.

Im folgenden soll die Geschichte des Dorfes nachgezeichnet werden. Dabei wird versucht, die Gege­benheiten so zu beschreiben, wie sie waren. Die Darstellung beruht auf Informationen, die aus den verschiedensten Quellen herausgefiltert wurden. Vieles haben andere vor mir in Einzeldarstellungen zusammengetragen (s. Hinweise im Text). Erst auf diesem Fundament war es möglich, die vorliegende Arbeit anzugehen.
Manches muß im Dunkeln bleiben, weil (bisher) hinreichende Unterlagen fehlen. Es wäre schön, wenn Personen, die ggf. noch authentisches Material besitzen, dies zugänglich machen würden. Damit könnte das Bild von Krasna weiter verfeinert werden.

Fotos können manches besser veranschaulichen als viele Worte. Deshalb habe ich eine Reihe von Foto­graphien in den Text integriert, wenn auch ihre Qualität oft nicht überwältigend ist. Es sind viel­fach Abzüge von Fotos aus alten Kalendern oder Büchern. Fotos im Privatbesitz haben Umsiedlung und Flucht mitgemacht, was man vielen ansieht.

Ich danke allen, die am Zustandekommen dieser Chronik mitgewirkt haben, insbesondere
·Ted Becker
Er hat den Löwenanteil an Unterlagen und Fotos bereitgestellt. Er hat auch sonst stets mit Rat und Tat geholfen. Ohne seine Unterstützung wäre mein Vorhaben gar nicht zu realisieren gewesen. Ihm müssen die Nachfahren der Krasnaer dankbar sein für viele Dokumente und Fotos, die er in jahrelanger Arbeit gesammelt, archiviert und verwahrt hat.
·Max Riehl
Er hat sein enormes Wissen über Krasna damals und heute beigesteuert.
·Josef Erker
Sein Buch, sein Film und seine lebendigen Erinnerungen waren sehr hilfreich.
·Ernst Schäfer
Er hat mit Schriftsätzen sowie mit zahlreichen Fotos geholfen.
·Paul Wingenbach
Er hat alte Unterlagen ausgewertet und handschriftliche Dokumente in les­bare Form gebracht.
·Olaf Schelski
Er gestaltet und organisiert die Web site Krasna History.

Viele Informationen verdanke ich älteren ehemaligen Krasnaern (ihre Namen kann ich gar nicht alle im einzelnen aufzählen), die mir in Gesprächen wertvolle Hinweise gegeben haben.

Nicht zuletzt möchte ich meiner Frau Maria danken, die in der ganzen Zeit viel Rücksicht auf mich genommen hat, wenn ich anderes wegen der Arbeit an der Krasna-Chronik zurückgestellt habe.

Autor: Eduard Volk

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